1/26/2008

Frucade für das Volk


Das da, ist ein Bild der Hermes Phettberg Nette Leit Show DVD, kurz "phette Box" genannt. Und ich bin nun Besitzer eines dieser Produkte, das auf obigem Bild dargestellt ist. Was ich dafür bezahlen mußte? Nichts. Weil ich der Buchhandel bin.
Sollte der Thomas also nachwievor in Erwägung ziehen sich dieses quietschbunte Teil zuzulegen, solle er mir bescheid sagen. Zumindest günstiger würde ich, der Buchhandel, es bekommen. Der Andi auch. Bescheid sagen, mein ich.
Und wenn ihr euch auch die beiden Kottan DVD Boxen besorgen wollt, müßt ihr auch nur mich, Professor Buchhandel, fragen. Hab mir die ersten beiden Kottan-Folgen bereits angesehen und muß sagen, daß ich den Kottan, obwohl großer Fan davon, unterschätzt hatte. Fast jede Szene ist ein Kleinod das man umarmen und nie wieder loslassen möchte.

1/22/2008

Missbrauch


Muss leider das Blog missbrauchen, um wem ein Logo zu zeigen.

1/21/2008

Wie ein kleines Kind

Ich habs wieder... oder hat es mich? Elite gibt es für den Mac als open source ding zum runterladen. Auch für PC, mit allem was damals gefehlt hat, wie z.b. Asteroiden, die man nicht mit Raumschiffen verwechselt, Texturen und ähnlichem modernen Schnickschnack.

Ich sag nur: OOOH, AAH! Und nochmals OOH!

Warum hab ich mir das noch nicht schon lange heruntergeladen? Selbst kleinigkeiten einzustellen ist machbar und gibt einem das Gefühl sich programmiertechnisch volle weiterzubilden, obwohl man sich ja nur ein Computerspiel reinzieht. Wow! Und da es ein opensource ding is, kann man sich auch unzählige Zusätze runterladen, die man nur in einen add on ordner stellt und dann funktionieren sie auch schon. Einfach toll.

Und speichern funktioniert jetzt ohne formatierter Floppy disk! Wow!

Also, falls es wen interessiert gibts unter

oolite.aegidian.org/

Und falls nicht musste ich es trotzdem festhalten, bin schon die letzten Tage am spielen und die Oide will mich bald abservieren, glaub ich. Wurscht. OOLITE!

1/13/2008

Es würde Licht

7:13 Uhr Rock´n Roll!

Der Konjunktiv:
Konjunktiv I
findet seine Hauptverwendung in der indirekten Rede um zu verdeutlichen, daß das gesagte/geschriebene nicht die eigene Meinung, sondern die einer zitierten Person ist.
"Er sagt, er sei der König von Mallorca"
desweiteren bildet man mit dem Konjunktiv I die Wunschform:
"Ich bin der König von Mallorca. Mein Wille geschehe."
und die Aufforderungsform:
"Man bewerfe den König von Mallorca mit Tomaten"

Konjunktiv II
wird verwendet um, für den Sprecher/Autor Unmögliches bzw. Unwahrscheinliches zum Ausdruck zu bringen oder dessen Eintreten nur unter bestimmten Umständen möglich sei. Im folgenden Beispiel fällt das für gewöhnlich übliche (=Tautologie), "wenn" zu Beginn des Satzes weg:
"Gäbe es einen Gott, gäbe es keinen König von Mallorca"
Desweiteren findet der Konjuntkiv II in der Höflichkeitsform seine Anwendung, ein Umstand der unseren anerzogenen Konjunktiv-Hass ein wenig erschüttert:
"Hätten sie Freude an einer Polonaise?"

Konjunktiv III (der moderne Konjunktiv)
wird mit "würde" gebildet, gilt aber allgemein, insbesondere im geschriebenen Wort, als wenig attraktiv, wird aber nichtsdestotrotz mittlerweile als eigenständige Konjunktiv-Form anerkannt.
"Er meint, er würde Kleider tragen", anstelle von "Er meint, er trüge Kleider"


P.S. direkt auf Andis SMS antwortend:
...hab ich mir nach kurzer Überlegung eh gedacht. War mir zuerst nicht sicher ob du mit "vorher" dein "jetzt" meintest oder dein "vorher-vorher". Meine Interpretation in der kurz eingenommenen Rolle eines Christen veranlasst mich zu der Überlegung, daß, wenn das Leben irgendeinen Sinn machen soll, und Religionen verklickern uns das mit Wehemenz, liesse sich daraus schliessen, daß man "danach" keinesfalls mehr "dort ist wo man vorher war". Fies ist darüber hinaus allerdings, daß Selbstmördern kategorisch der Weg ins Paradies verwehrt bleibt und das Leben nun mal so und so keinen Sinn macht, oder überhaupt machen muß.
Das "was war vor meiner Geburt" wird im Christentum anscheinend nur am Rande thematisiert. Offenbar ein zu heikles Thema für die größte Weltreligion dieses Planeten. Als Erklärung lässt sich nur mal wieder ein, dem Christentum desöfteren innewohnendes, "es ist halt so" finden, auch, wie Theologen das überheblich formulieren, "Kreationismus" (Jede einzelne Seele wird von Gott unmittelbar aus nichts erschaffen") genannt.

Psalm 139. Vers 16:
"Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war."
Eine dazu etwas widersprüchliche Interpretation ist die, daß die eigene Seele, und wir nehmen nun mal an "die Seele" ist das "Ich", aus Teilen der väterlichen und Teilen der mütterlichen Seite entstünde, was bedeutete, daß jeder von uns, laut christlicher Weltanschaung, bereits seit Anbeginn der Menschheit existiere: Adam wurde von Gott aus dem Nichts erschaffen, weil Gott es so wollte und dieser Adam durch die Nase eine Seele einhauchte ("Kreationismus"). Eva wurde aus Adams Rippe erschaffen (keine Seele durch die Nase) und teilte sich somit dessen Seele. Dies nennen wir Theologen "Generatianismus", der wiederum auf Kain und Abel übertragbar wäre. Theologische Vererbungslehre also.

1/11/2008

"Die gehören ja alle geköpft"

Don't call it a comeback, i've been here for years. Wie auch immer: Der Untergeher bloggt wieder. Und er bloggt youtube-Videos von dem Mann, dem er seinen Namen genauso verdankt wie seine verstörende Weltsicht: 

Da kann der Herr Vian einpacken, würd ich mal sagen, wiewohl ich ihm durchaus wohlwollend gegenüberstehe.

1/09/2008

Herbst in Peking

So, in erster Linie wegen dem Thomas, hier der kurze "U-Bahn"-Auszug aus "Herbst in Peking", einem Buch das weder im Herbst noch in Peking spielt, dafür aber wohl von einem meiner liebsten Autoren, Boris Vian, geschrieben wurde:
"Ganz in der Näher war das klaffende Loch der Metro, die Gruppen Unvorsichtiger in ihren schwarzen Schlund zog. In Abständen erfolgte die umgekehrte Bewegeung und mühsam spuckte se ein Paket blaß gewordener, geschwächter Individuen aus, die an ihren Kleidern den Geruch der Eingeweide des Ungeheuers trugen, die stark stanken."

Und hier noch ne Themenverfehlung, da ich eben festgestellt habe, gleichzeitig lesen und tippen zu können, was ich nun mit folgendem Absatz, zitiert aus dem Übergang des ersten zum zweiten Teil des Buches, nochmal überprüfen werde:
"Es besteht aller Grund, jetzt eine Minute innezuhalten, denn die Sache verwickelt sich nun und zwar in gewöhnliche Kapitel. Man darf auch wissen warum: Es gibt schon ein Mädchen, ein hübsches Mädchen. Es werden noch andere kommen, und unter diesen Umständen kann nichts von Dauer sein.
Andernfalls wäre es sicherlich öfter lustig; aber bei Mädchen muß es auch Trauriges geben; nicht etwa, daß sie das Traurige lieben - sagen sie wenigstens - aber es kommt mit ihnen. Mit den hübschen. Bei den häßlichen könnte man darüber reden: es ist genug, daß es welche gibt. Übrigens sind sie alle hübsch.
Eine wird Cuivre heißen und die andere Lavande, und die Namen von manchen anderen kommen später; aber weder in diesem Buch noch in der gleichen Geschichte.
Es wird viele Leute geben in Exopotomaien, denn es ist eine Wüste. Die Leute versammeln sich gern in der Wüste, denn dort ist genügend Platz. Sie versuchen, dort wieder Dinge zu tun, die sie überall sonstwo taten, und die ihnen hier neu erscheinen; denn die Wüste bildet einen Bühnenhintergrund, vor dem sich alles gut abhebt, vor allem, wenn die Sonne, mal angenommen, besondere Eigenschaften besitzt.
Die Wüste wird oft gebraucht. Arthur Eddington hat das Mittel verraten, wie man alle Löwen einsammeln kann, die sie enthält; man braucht nur den Sand zu sieben, und die Löwen bleiben auf dem Drahtgefelcht zurück. Dies führt zu einer Phase - und zwar der interessantesten - nämlich der Rüttelphase. Am Ende hat man schliesslich alle Löwen auf dem Drahtgeflecht des Siebes. Doch Eddington hat vergessen, daß auch Kieselsteine zurückbleiben. Ich glaube, daß ich dann und wann von den Kieselsteinen reden werde."

In jedem Fall hat jeder Mensch die Pflicht sich zumindest mal das erste Kapitel des Buches durchzulesen. Wem das nicht zusagt der macht definitiv etwas falsch, muß zum "Herzausreißer", ebenfalls von Vian greifen, oder hat sich bereits zu sehr in einem ungesunden Thomas Bernhard Personenkult verloren, da ich nicht annehme, daß es Thomas Bernhard Youtube Videos gibt, in denen er ausdrücklich Boris Vian als sein großes Vorbild angibt, was allerdings, wäre dies doch der Fall, meine Vermutung ins genaue Gegenteil spiegeln liesse.

Ein weiterer Autorenheld kristallisiert sich für mich desweiteren gerade in Raymond Queneau heraus, dessen Buch "die blauen Blumen" ich gerade lese und das mich, zumindest mal bis zwischen Seite 64 und 65, genau an der Stelle an der mir mein Lesezeichen die wildecker Herzbuben entgegen lächeln lässt, von denen der links am Photo Abgebildete im übrigen der Großcousin von Bruce Willis ist, noch viel mehr unterhalten hat, als die eben erwähnte Tatsache.

stirb langsam...